Der folgend Text zur Tätigkeit der GRH erschien als Anzeige
am 9./10. 8. im ND und in der jW und am 15. 8. in der  UZ

 

Unsere Widerstands-, Solidar- und Opfergemeinschaft begeht 2008 ihren 15. Jahrestag unter dem Motto „Grund zum Feiern?“. Aus diesem Anlaß fanden und finden in den Territorialen Arbeitsgruppen (TAG) festliche Veranstaltungen statt, in denen sowohl die Solidarität als auch die rechtliche und humanitäre Unterstützung mit den 108.000 Bürgern, die nach 1990 als Beschuldigte oder Betroffene der politischen Strafverfolgung durch die bundesdeutsche Polizei und Justiz ausgesetzten waren, gewürdigt wurden. Wir streiten weiterhin für ihre Rehabilitierung und setzen unseren Kampf gegen Fälschungen und Verleumdungen der DDR und ihrer Geschichte fort. Interessierten Eltern, Lehrern, Erziehern, Jugendlichen und Schülern, die an einem sachlichen Geschichtsbild über die DDR interessiert sind, vermitteln wir gern Zeitzeugen als Gesprächspartner.

Auch die Veranstaltung des Vorstandes mit den Gründungsmitgliedern und die Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Erich Buchholz, Dr. Hans Reichelt, Hans Bauer und Dr. Seltsam im ND-Gebäude bekräftigten unsere Entschlossenheit:  

Solange die DDR als „Unrechtsstaat“ diskreditiert wird, Politiker und bestimmte Einzelpersonen, öffentliche Institutionen, Verbände und Parteien sowie Medien ungestraft Haß und Hetze gegen Bürger und ihre Organisationen verbreiten dürfen, melden wir uns weiterhin als Zeitzeugen offensiv zu Wort. Auch zukünftig werden wir gemeinsam mit gleichgesinnten Partnern eine „Erinnerungspolitik“ entschieden zurückweisen, mit der die DDR der faschistischen Diktatur gleichgesetzt werden soll.

Wir fordern erneut die Beendigung jeglicher Diskriminierung, Ausgrenzung und würdelosen Behandlung ganzer Menschengruppen wegen ihrer für die DDR ausgeübten Tätigkeiten. Wir engagieren uns im „Ostdeutschen Kuratorium von Verbänden“ (OKV). Gemeinsam mit der „Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde“ (GBM), dem „Solidaritätskomitee für die Opfer der politischen Verfolgung in Deutschland“, der Initiativgemeinschaft zum Schutz der sozialen Rechte ehemaliger Angehöriger bewaffneter Organe und der Zollverwaltung der DDR e.V. (ISOR), der Initiative für gerechte Altersversorgung (IGA), der Initiativgruppe “Kundschafter des Friedens“ fordern Recht (IKF e.V.) und der Initiativgruppe für die Rehabilitierung der Opfer des kalten Krieges (IROKK) in Essen für soziale und politische Gleichbehandlung und gegen Menschenrechtsverletzungen in der BRD.

Wir nehmen den 15. Jahrestag der Gründung der GRH zum Anlaß, um allen Funktionären, Mitgliedern und Sympathisanten der GRH in Ost und West für ihr Engagement zu danken. Unser Dank gilt auch den vielen Partnernund Gleichgesinnten in linken Parteien, Organisationen, Verbänden und Vereinen, Zeitungen und Zeitschriften für ihre Solidaritätsbekundungen und Kampfesgrüße.

Mit dem Schwung der vergangenen Monate gehen wir in die letzte Etappe der Vorbereitungen der 8. Vertreterversammlung im Oktober 2008!

 

Unsere Stärke ist unsere Solidarität!

 

 

 

Spendenkonto: Berliner Volksbank, Kto. Nr.: 57 88 90 00 09, BLZ 100 900 00
 

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