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Die GRH sagt Dank für Solidarität
Die Gesellschaft zur Rechtlichen und Humanitären Unterstützung (GRH) e.V. , Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin,
stand seit ihrer Gründung im Mai 1993, also innerhalb von 13 Jahren, noch nie so im Blickpunkt der Öffentlichkeit wie in den vergangenen Monaten. Losgetreten von Politikern der Berliner CDU als Wahlkampfgeschoß gegen die Berliner PDS und Rot-Rot, aufgegriffen von einigen bürgerlichen Printmedien und TV-Sendern, wurde eine öffentliche Veranstaltung in Räumlichkeiten des Berliner Bezirksamtes Hohenschönhausen-Lichtenberg genutzt, um einzelnen Mitgliedern der GRH und unserer Gesellschaft insgesamt das Mitspracherecht an der sachlichen Geschichtsaufarbeitung und Bewertung der historischen Wahrheit über die DDR abzusprechen. Das gipfelte in der unverschämten Gleichsetzung der GRH mit Hilfsorganisationen der faschistischen Waffen-SS durch den Berliner Innensenator und dessen Androhung, die Überwachung unserer Gesellschaft durch den Verfassungsschutz prüfen zu lassen. Gleiches verkündete der Innenminister von Brandenburg. Die GRH sollte als ein „Stasiverein“ diffamiert werden!
Journalisten und Fernsehteams der bürgerlichen Medien überschlugen sich nahezu, um Termine mit Mitgliedern der GRH, speziell mit unserem Vorsitzenden, zu erhalten, und führten stundenlange Interviews. Die darin gemachten Aussagen zur Tätigkeit der GRH wurden dann aber inhaltlich stark gekürzt und in Bruchstücen von Sekunden zum Zeitgeist passend wiedergegeben.
Dank und Anerkennung gebührt unseren Mitgliedern und Sympathisanten. Sie haben sich von der Kampagne gegen die GRH nicht irreführen lassen. Wenn im Einzelfall gewisse Zweifel an der Richtigkeit unseres Tuns aufkamen, wurden sie durch überzeugende Argumente überwunden. Es wurde die Erkenntnis vertieft, dass Erfolge gegen Lügen, Beschimpfungen, Hetze und Hasstiraden nur durch sachliche und sachkundige juristische und politische Auseinandersetzungen zu erzielen sind.
Als wohltuend empfanden wir, dass befreundete Vereine und Organisationen sowie Mitglieder von Parteien demonstrativ ihre Solidarität und Verbundenheit mit unserer Gesellschaft und ihrem Eintreten gegen Geschichtsklitterung und - fälschung, für Sachlichkeit und Wahrhaftigkeit bekundeten. Dafür bedanken wir uns bei der GBM, ISOR, IGA, dem Ostdeutschen Kuratorium von Verbänden, beim Insider- und beim Solidaritätskomitee, beim RotFuchs, bei der VVN/BdA, beim Berliner Alternativen Geschichtsforum, dem Revolutionären Freundesbund e.V. (RFB) und vielen anderen. Unser Dank gilt den Mitgliedern der DKP, speziell der Bezirksorganisationen Berlin und Brandenburg. Wir sagen ein herzliches Dankeschön den Mitgliedern der KPD und ihrem Zentralorgan „Die Rote Fahne“. Ihre Solidarität mit der GRH bekundeten auch viele Mitglieder der PDS; besonderer Dank gilt der Kommunistischen Plattform. In Briefen an die GRH sowie in Artikeln, Broschüren und Solidaritätsaufrufen wurden wir in unserem Kampf bestärkt, hervorzuheben sind die „junge Welt“, der „RotFuchs“, der „Rote Brandenburger“, der „Berliner Anstoß“, die „Weißenseer Blätter“, „ISOR aktuell“, „Akzente“, „Ikarus“, „Ossietzky“, „DER ROTE AUFBAU“ und verschiedene örtliche PDS-Zeitungen. Das „Neue Deutschland“ war um eine sachliche Berichterstattung bemüht.
Die Kampagne bürgerlicher Politiker und Medien gegen die GRH hat zu unserer Freude aber auch bewirkt, dass in diesen wenigen Monaten über 65 Bürgerinnen und Bürger aus den neuen und alten Bundesländern Mitglieder unserer Gesellschaft wurden. Verstärkt haben Bürger Geld zur Unterstützung unserer Arbeit, speziell für die Hilfe der von der politischen Strafverfolgung Betroffenen, gespendet. Sie haben sich bewusst an unsere Seite gestellt, weil sie in der GRH eine wirksame Kraft erkannt haben, in der sie gemeinsam mit Gleichgesinnten gegen die Delegitimierung der DDR, gegen die Diffamierung und Kriminalisierung ihrer Bürger und gegen die Stasi-Hysterie vorgehen können.
Die GRH ist aus der gegen sie gerichteten Hetzkampagne in vielfacher Weise gestärkt hervorgegangen. Wir bereiten zielstrebig die siebente Vertreterversammlung der GRH im Oktober 2006 in Berlin vor und werden auch zukünftig präsent sein, um Betroffenen Solidarität zu erweisen . Wir werden für die Wahrheit über die DDR, das Wirken ihrer Schutz-, Sicherheits-, Justiz- und Staatsorgane, über den Sport in der DDR sowie über das Leben ihrer Bürger streiten.
Berliner Volksbank – Kto. Nr.: 5788900009 – BLZ 10090000
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