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Die IGRA meldet sich zu Wort
Am 16. November 2009 führte die Interessengemeinschaft „Grenzernachlässe und Archiv" (IGRA) ihre Jahresversammlung in Johannismühle durch. Sie konnte auf eine beeindruckende Bilanz bei der Sammlung und Archivierung von Zeitzeugenberichten und Dokumenten verweisen. Der Dank gilt allen ehemaligen Angehörigen der Grenztruppen, die aus ihrem persönlichen Eigentum bzw. Nachlässen Zeitzeugendokumente dem Archiv zur Verfügung stellten. Bisher wurden 2864 Dokumente erfasst und mit ihrer archivmäßigen Kategorisierung erfolgreich begonnen. Auch zukünftig ist mit weiteren Zeitzeugendokumenten zur authentischen Darstellung der Geschichte des Schutzes der Staatsgrenzen und der Grenzsicherungsorgane der DDR beizutragen. Handlungsbedarf ergibt sich für jene, die bisher mit noch wenigen Beiträgen den Bestand des Archivs an Zeitzeugendokumenten bereichert haben. Dazu gehören vor allem die Lehreinrichtungen der Grenztruppen, Truppenteile aus dem ehemaligen Grenzkommando Nord sowie aus den Einheiten der ehemaligen Grenzabschnitte zur VRP und zur CSSR. Aber auch das Wissen der „Grenzergenerationen der ersten Stunde" darf uns nicht verloren gehen. Mit Interviews und Gesprächen wollen wir deshalb ihr Wissen und ihre Lebenserfahrungen in Kurzporträts, Ausschnitten aus Biografien und Erlebnisberichten erfassen, dokumentieren und archivieren. Dazu werden Helfer gebraucht. Der Vorstand der IGRA nimmt jeden Hinweis oder jede Anregung, die dieser Aufgabe dient, gern entgegen. Der Abschluss der Mitgliederversammlung endete mit interessanten und richtungweisenden Anregungen im Schlusswort des Vorsitzenden der GRH, Genossen Hans Bauer. (Edgar Robitzsch – redaktionell gekürzt)
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Zum Grenzer-Treffen
Der Vorstand befasste sich in mehreren Beratungen mit den Ergebnissen des Grenzer-Treffens 2009. Unverändert groß ist das Interesse von Mitgliedern und Sympathisanten am Referat von Egon Krenz und an den Diskussionsbeiträgen. Die Nachfrage nach der publizierten Information zum Grenzer-Treffen ist außerordentlich groß. Insbesondere bei ehemaligen Angehörigen der Grenztruppen gibt es das Bedürfnis, sich zu einzelnen auf dem Treffen geäußerten Positionen, Überlegungen und Vorschlägen auszutauschen und die Diskussion kritisch und konstruktiv weiter zu führen. Der Vorstand empfiehlt, dass unter Verantwortung der AG Grenze die vorliegenden Wortmeldungen ausgewertet werden und die Aussprache in geeigneter Form innerhalb der GRH organisiert und fortgeführt wird. Über die Ergebnisse sollte auf dem Grenzer-Treffen 2010 berichtet werden.
(Hans Bauer).
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Sonderdruck der Arbeitsgruppe Sport
Zu aktuellen Problemen der Olympischen Bewegung (13. IOC-Kongreß) gibt die Arbeitsgruppe Sport dieser Tage einen Sonderdruck mit Beiträgen von Dr. Klaus Huhn, Helmut Horatschke, Erhard Richter und Heinz Czerwinski heraus. Dieser Sonderdruck ist über die Geschäftsstelle der GRH oder über die AG Sport Tel.: (030)541 6668 erhältlich. (Erhard Richter)
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Fragen an das MfS - Auskünfte über eine Behörde
Unter diesem Titel erscheint im Verlag edition ost Mitte Februar 2010 ein neues Buch über das MfS, 60 Jahre nach seiner Bildung. Herausgeber sind die ehemaligen Stellvertreter des Ministers für Staatssicherheit, Generaloberst a. D. Werner Großmann, sowie Generalleutnant a. D. Wolfgang Schwanitz, der zuletzt Leiter des Amtes für Nationale Sicherheit (AfNS) der DDR war. Auf 400 Seiten werden durch 27 kompetente ehemalige Mitarbeiter aus Abwehr und Aufklärung 180 Fragen rund um das MfS beantwortet, wie sie vor allem von Gymnasiasten, Studenten und weiteren Interessierten, aber auch unbefriedigt informierten Zeitgenossen gestellt wurden. Die Autoren weichen dabei unangenehmen Fragen, Kritik und Selbstkritik nicht aus. Mit ihren Auskünften reagieren sie sowohl auf gängige Vorurteile wie auf berechtigte Kritik und gehen Fragestellungen nach, die seit 1989 in den Medien immer wieder eine Rolle spielten. Sie wollen den antikommunistischen „Stasi“-Klischees sachliche Informationen entgegensetzen, um zum Nachdenken und zur eigenen Urteilsbildung anzuregen. In diesem Sinne empfehle ich dieses Buch auch allen Mitgliedern und Sympathisanten der GRH, ihren Kindern und Enkeln, allen an der geschichtlichen Wahrheit über die DDR und das MfS Interessierten. Buchlesungen können durch die Geschäftstelle der GRH vermittelt werden. Sie nimmt gern auch Buchbestellungen entgegen. Die Präsentation des Buches findet am 04.03.10 um 19.00 Uhr in der Ladengalerie der „jungeWelt“ statt.
(Dr. Reinhard Grimmer )
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Bei anderen gelesen
Aus der Erklärung des Bundessprecherrates der Kommunistischen Plattform der Partei DIE LINKE nach der Pressekonferenz mit Oskar Lafontaine: Am 23. Januar 2010 hat Genosse Oskar Lafontaine auf einer Pressekonferenz erklärt, dass er auf dem Rostocker Parteitag nicht wieder für den Parteivorsitz kandidieren und sein Bundestagsmandat in den nächsten Tagen zurückgeben wird. Dies, so betonte er, geschieht "ausschließlich aus gesundheitlichen Gründen".
Die Kommunistische Plattform der Partei DIE LINKE bedauert die Entscheidung Oskar Lafontaines außerordentlich, wenngleich sie diese respektiert. Wir bedanken uns bei Genossen Lafontaine besonders dafür, dass er das linke Profil des Fusionsprozesses zwischen PDS und WASG und der daraus entstandenen Partei in den vergangenen fünf Jahren maßgeblich mitgeprägt hat. Wir haben nicht vergessen, wie skeptisch die KPF Oskar Lafontaine anfangs gegenüberstand; wir haben uns korrigiert. Oskar Lafontaine handelte gegen den zunehmenden Widerstand jener Kräfte in der Partei, die beinahe ausschließlich auf Regierungsbeteiligungen fixiert sind und daher kaum noch Bedingungen hierfür hinterfragen. Oskar Lafontaine hat in seiner Rede auf dem Neujahrsempfang am 19.01.2010 in Saarbrücken erneut auf die Kernforderungen der LINKEN verwiesen, denen unsere Partei die jüngsten Wahlerfolge vor allem verdankt. Die Kommunistische Plattform hat diese Forderungen stets nicht nur akzeptiert sondern auch öffentlich vertreten. Wir teilen uneingeschränkt die von Oskar Lafontaine auf der Pressekonferenz vertretene Position, dass die LINKE deshalb stark geworden ist, "weil wir ein unverwechselbares Profil haben. [...] Diesen Weg müssen wir weitergehen." Besonders unterstreichen wir seine ebenfalls vor der Presse gemachten Bemerkungen, dass die Partei ihren Markenkern aufgeben würde, passte sie sich der SPD an. Dann, so Oskar Lafontaine, würde sie auch das gleiche Schicksal erleiden wie die SPD.
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Jetzt erst recht ! Am 7. Februar 2010, Beginn 11.30 Uhr, findet in Ziegenhals die traditionelle Kundgebung anlässlich des 77. Jahrestages der illegalen Tagung des ZK der KPD statt. Es spricht: Ellen Brombacher (Bundessprecherin der Kommunistischen Plattform der Partei DIE LINKE). Wie immer werden unter den Kundgebungsteilnehmern viele unserer Mitglieder und Sympathisanten sein.
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Ehre seinem Andenken
Am 23.01.10 verstarb unser Mitglied Werner Kube
aus Cottbus im Alter von 82 Jahren; Unser tiefes Mitgefühl gilt allen Angehörigen und Freunden Der Vorstand – TAG Cottbus
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Skandalöser Versuch der Kriminalisierung
Zu den polizeilichen Durchsuchungen bei Antifa-Projekten und in der Landesgeschäftsstelle der LINKEN in Sachsen sowie der Beschlagnahme von Plakaten gegen den Naziaufmarsch am Februar in Dresden, erklären die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Marion Seelig und der Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE Berlin, Klaus Lederer: „Gegen den europaweit größten Naziaufmarsch am 13.Februar in Dresden formiert sich auch in diesem Jahr breiter gesellschaftlicher Widerstand. Eine Vielzahl von Parteien, Gewerkschaften, zivilgesellschaftlichen Organisationen und prominenten Einzelpersonen unterstützt den Aufruf des Bündnisses »Dresden Nazifrei«, sich dem Naziaufmarsch friedlich in den Weg zu stellen.
DIE LINKE Berlin protestierst energisch gegen die von der Dresdener Staatsanwaltschaft veranlassten Durchsuchungen und Beschlagnahmungen. Die vermeintliche Begründung, der Aufruf »Gemeinsam Blockieren« stelle einen Aufruf zu Straftaten dar, ist ein skandalöser Versuch, friedliche Proteste vorab zu kriminalisieren. Dieses Vorgehen steht in einem Widerspruch zu den von allen demokratischen Parteien immer wieder erneuerten Aufrufen an die Bürgerinnen und Bürger, gegenüber Faschismus, Rassismus und Antisemitismus Zivilcourage zu zeigen und sich zur Wehr zu setzen.“
Unter der Losung „Linke Einheit gegen die Nazipest“ regen wir die Mitglieder der GRH an, am 13. Februar 2010 in Dresden – wer’s denn kann – präsent zu sein. Für die Berliner und für Mitglieder aus dem Umland besteht die Möglichkeit, sich bei der Geschäftsstelle der GBM, Weitlingstr.89, 10317 Berlin, Tel.: 030 557 83 97, E-Mail: gbmev@t-online.de, nach einer Mitfahrmöglichkeit in Bussen (Hin- und Rückfahrt zu 11,00 € pro Person) zu erkundigen bzw. anzumelden. (Vorstand der GRH)
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Wir gratulieren sehr herzlich unseren Mitgliedern
zum 91 Geburtstag Frido Seydewitz Dresden;
zum 90 Geburtstag Gerhard Höfer Halle, Eva Voffrei Berlin, Edith Wäscher Berlin;
zum 85. Geburtstag Werner Reuther Zeuthen;
zum 80. Geburtstag Dr. Dietmar Birkner Limbach-Oberfrohna, Günther Hase Perleberg, Eleonore Heyer Berlin, Herbert Kelle Berlin, Rudi Sonntag Berlin, Charlotte Staudte Dresden, Alwin Trittel Berlin, Alfred Wagner Berlin;
zum 75. Geburtstag Claus Eckert Frankfurt/O., Ursula Eichstädt Frauensee, Dr. Peter Fricker Berlin, Dr. Harald Gottfried Hohen Neuendorf, Theodor Hoffmann Berlin, Gerhard Priewe Rostock, Werner Schulz Frankfurt/O., Helga Schwenke Oranienburg;
zum 70. Geburtstag Eberhard Asmus Schachdorf-Ströbeck, Horst Fischer Halberstadt, Hans Furch Benshausen, Heinz Krzossa Erfurt, Roland Neubauer Suhl, Karl-Werner Wahn Halle;
zum 65. Geburtstag Henrik Leichsenring Raguhn;
zum 60. Geburtstag Frank Frommolt Berlin.
Allen Geburtstagskindern des Monats Januar wünschen wir beste Gesundheit, Kraft, viel Glück und ein weiterhin erfülltes Leben.
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Aus der Arbeit des Vorstandes
- In der Sitzung am 12. Januar 2010 führte der Vorstand einen Gedankenaustausch zur Überarbeitung der Betreuungsrichtlinie. Im Ergebnis wurde der AG Betreuung für die unterbreiteten Vorschläge gedankt und festgelegt, dass sie in Zusammenarbeit mit der AG Recht dem Vorstand in ca. zwei Monaten die überarbeitete Fassung zur Beschlussfassung vorlegt. - Bei der Entgegennahme des Zwischenberichts zum Stand der Finanzen 2009 konnte der Vorstand feststellen, dass sich die finanzpolitischen Festlegungen zu Beginn des Jahres 2009 bewährt haben. Voraussichtlich wurde ein Überschuss erwirtschaftet. Es ist weiterhin erforderlich, die Beitragsdisziplin der Mitglieder zu stärken. Gedankt wurde sowohl dem Schatzmeister und der Steuerberaterin als auch allen fleißigen Kassiererinnen und Kassierern in den TAG. - Zwei Anträgen auf materielle Unterstützung wurde nach gründlicher Beratung, insbesondere nach Prüfung der Bedürftigkeit, zugestimmt. - Diesmal konnte der Vorstand die Aufnahme von drei neuen Mitgliedern bestätigen. - Der Vorstand nahm u.a. Informationen über den Stand zum Buchprojekt „Fragen an das MfS - Auskünfte über eine Behörde“, über die Zusammenkunft der TAG Blankenburg sowie über Aktivitäten der AG Sport entgegen. - Er dankte den Mitgliedern der TAG Lichtenberg für die Betreuung unseres Info-Standes während der LL-Demo in Friedrichsfelde unter den widrigen Witterungsbedingungen.
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Festschrift für Heinz Keßler
Zum 90. Geburtstag von Armeegeneral a.D. Heinz Keßler haben Freunde, Genossen, Kampfgefährten ihre Erinnerungen an den standhaften Kommunisten niedergeschrieben. Diese Erinnerungen hat der Freundeskreis Heinz Keßler – die Gesellschaft zur Rechtlichen und Humanitären Unterstützung e.V., das Solidaritätskomitee für die Opfer der politischen Verfolgung in Deutschland und die Landesorganisation Berlin der Deutschen Kommunistischen Partei – in einer Festschrift unter dem Titel „DIE SACHE AUFGEBEN, HEISST SICH SELBST AUFGEBEN“ herausgegeben. Die Broschüre umfasst 205 Seiten, ist im Verlag Wiljo Heinen, Berlin, ISBN 978-3-939828-39-6, zum Preis von 10,00 € erschienen. Sie kann auch über die Geschäftsstelle der GRH bestellt bzw. erworben werden.
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- Mit Leidenschaft und Verstand -
Unter diesem Titel sind Texte von Wolfgang Hartmann (1929-2009) in einem Buch erschienen. W. Hartmann war Mitbegründer und Sprecher des Insiderkomitees zur Förderung der kritischen Aufarbeitung der Geschichte des MfS. Er hat sich streitbar, kritisch und nachdenklich in der Auseinandersetzung um die historische Wahrheit über das MfS engagiert. Seine Mitstreiter erinnern in diesem Buch an wichtige Beiträge ihres 2009 verstorbenen Genossen.
Es ist erschienen im verlag am park in der edition ost, 180 S., 14,90 €, ISBN 978-3-89793-234-0.
Zu beziehen auch über Klaus Eichner, Dorfstraße 26a, 16833 Lentzke, Tel.: 033932 71751 oder über die Geschäftsstelle der GRH.
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