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15 Jahre GRH - Grund zum Feiern?
Prolog 1 „Zum Feiern sicherlich nicht, denn viele unserer Freunde und Mitglieder sind zu Unrecht bestraft und verfolgt worden. Da kann man natürlich nicht feiern. Auf der anderen Seite können wir durchaus mit Stolz auf die letzten 15 Jahre zurückblicken, weil sich eine sehr starke Solidargemeinschaft gebildet hat, die bei Freunden hohes Ansehen genießt und bei politischen Gegnern gefürchtet ist....“ (Hans Bauer) (vgl. Interview im ND vom 17./18.Mai 08) Prolog 2 Am 23.Mai 08 traf sich der Vorstand sich in Berlin - Biesdorf mit den Gründern der GRH und deren Angehörige zu einer Feierstunde in Erinnerung an den 19. Mai 1993. Wir gedachten zunächst der verstorbenen Aktivisten der ersten Stunde. Hans Bauer referierte über Probleme und Erfolge unseres Vereins , auch über die Geschichte der Herausbildung dieses einzigartigen kollektiven solidarischen Kampfbündnisses der politisch und strafrechtlich verfolgten Hoheitsträger der DDR. Die GRH ist die Heimat der Verfolgten, Diskriminierten und Ausgegrenzten. Das bestätigten Viele in sehr bewegten Stellungnahmen, auch die zahlreichen Grußadressen von Einzelpersönlichkeiten und Organisationen, so vom Solidaritätskomitee, von Parteien sowie der GBM, ISOR, OKV und der Initiativgruppe für die Rehabilitierung der Opfer des Kalten Krieges, Initiativgruppe Kundschafter für den Frieden e.V. Einzigartig war und bleibt die Solidarität mit den Betroffenen, bleibt die Einigkeit im Kampf gegen Verleumdung und Geschichtsfälschung. Wir konnten die politisch motivierte Strafverfolgung nicht verhindern. Aber unser Beitrag zur Begrenzung des Schadens, zur Beendigung der Strafverfolgung und gegen Geschichtsrevisionismus sollte nicht gering bewertet werden. Unsere Gegenwart und unser Einfluss misst sich nicht zuletzt an den Hasstiraden der politischen Gegner, die es nicht bei Verbalien belassen, wie jüngst immer häufiger festzustellen ist. Der Kampf geht weiter! Bei Musik, Kaffee, Kuchen und vielen Gesprächen klang der Nachmittag mit einem gemeinsamen Abendbrot aus. (H.-H. Nehmer)
TAG Leipzig Am 7.5. 2008 führten wir eine festliche Mitgliederversammlung anlässlich des 15-jährigen Bestehens der GRH durch. Als Gäste nahmen an der Veranstaltung der Vorsitzende der Stadtparteiorganisation der Linken, der Vorsitzende der TIG von ISOR sowie der Stellv. des Vorsitzenden der DKP der Leipziger Gruppe teil. Unsere Mitglieder waren ebenfalls zahlreich vertreten. Die festliche Einführung zum Gründungsjubiläum der GRH und der TAG Leipzig gab Kollege Munkwitz, der die Gruppe als erster Vorsitzender zehn Jahre führte. Sie war zugleich Bilanz des Erreichten und Ausblick auf die bevorstehenden Aufgaben angesichts der sich verschärfenden Angriffe auf Bürger der DDR, die für den international anerkannten Staat DDR und für eine bessere Gesellschaftsordnung tätig waren. Die Gäste äußerten sich anerkennend zur Arbeit der Gruppe und hoben die zwischen den Organisationen geübte praktische Solidarität hervor. Sie und Mitglieder der TAG werteten die Verschärfung des Kalten Krieges gegen die ehemalige DDR und ihre Bürger als die Unfähigkeit des politischen Gegners mit den vor der Politik stehenden aktuellen Aufgaben und Problemen fertig zu werden. Die historisch verfälschte Wertung der DDR und ihrer Schutz- u. Sicherheitspolitik sei Alibi zur Rechtfertigung, die BRD in einen Spitzelstaat zu verwandeln, für den aggressiven Einsatz der Bundeswehr im Innern und Äußeren. Wir sind entschlossen, verstärkt den Bestrebungen Widerstand zu leisten, Bürger wegen ihrer rechtmäßigen Tätigkeit in der DDR für vogelfrei zu erklären, d.h. ihnen Rechtsschutz gegen rechtswidrige Angriffe zu versagen, der jedem anderen Bürger der BRD gewährt wird. Deshalb beschlossen alle Anwesenden einen Brief an den Vorstand, mit der Bitte, den Rechtsschutz und die anwaltliche Hilfe für den Reichenbacher Bürger, gegen den ein regelrechtes Kesseltreiben stattfindet, mit allen Kräften und finanziell zu unterstützen. Wir schätzen ein, das diese Versammlung ein wichtiger Schritt war, die Solidarität unter den Betroffenen weiter zu entwickeln und aktiver und gemeinsam mit den Partnerorganisationen für Rehabilitierung, soziale Gerechtigkeit und gegen die Diskriminierung von DDR-Bürgern zu kämpfen und besonders das persönliche Gespräch mit den Bürgern zu führen. Wir führten eine Sammlung durch, um einen Bürger, der sich gegen Verleumdung zur Wehr setzte und dafür bestraft wurde, finanziell zu unterstützen. Die Mitglieder sehen im Thema der Versammlung Gelegenheit, dem Vorstand der GRH und seinem Vorsitzenden für ihr mühevolles und unentwegtes Wirken zu danken. Wir wünschen Euch Kraft und Gesundheit im Kampf für die Rehabilitierung aller Bürger, denen durch das herrschende Regime Unrecht und Demütigung zugefügt wird. Wir wollen unser Bestes tun, um Euch dabei zu unterstützen. (K. Munkwitz)
TAG Schwerin 15 Jahre GRH e.V./ 12 Jahre TAG Schwerin. Im April 1996 erhielten einige Schweriner von Friedrich Rusch (Perleberg) eine Einladung zu einer Veranstaltung der GRH nach Quitzow (bei Perleberg). Als Anreiz nannte er die Anwesenheit des inzwischen leider verstorbenen General a.D. Karl Leonhardt. Keiner kannte eine GRH, aber alle Karl! Der Name war uns Garantie genug um teilzunehmen. Mit Unterstützung von GM a.D. J.Fritsche und Oberst a.D. G.Fischer (Perleberg) wurde noch im April 1996 unsere TAG gegründet. Die GRH e.V. und die TAG sind uns nach dem Verlust unserer Dienststellen zur 2.Heimat geworden. Nicht um die Geschichte, wie von Herrn Knabe ständig behauptet, zu verfälschen, sondern einer Verfälschung entgegenzutreten, ist unser Anliegen. Wir möchten an dieser Stelle dem Vorstand für die aktuellen Informationen und der AG-Grenze für die regelmäßigen Zusammenkünfte danken. Anlässlich des Jahrestages unternahm die TAG bei herrlichem Sonnenschein einen Ganztagsausflug an die Elbe. Im Programm war der Besuch eines Keramikhofes, die Besichtigung der Festung Dümitz, Einkehr im neuen Panoramacafe und eine 3-stündige Bootsfahrt auf der Elbe. Der Ausflug wurde auf Video festgehalten und wird den Teilnehmern übergeben. (Peter Oldenburg)
TAG Königs Wusterhausen „Klaus-Dieter Baumgarten“ Mitgliederversammlung in Vorbereitung des 15. Jahrestages der GRH. Es war schon von Anfang an ein schönes Gefühl, alle Plätze im Saal waren besetzt, weitereStühle mussten bereitgestellt werden. Es herrschte eine freudig gelöste, festliche Atmosphäre.Herzlich begrüßte Gäste an diesem Abend waren der Vorsitzende der GRH, RechtsanwaltHans Bauer und der Geschäftsführer Dieter Stiebert. Der Vorsitzende gab einen anschaulichen Überblick über die 15-jährige Arbeit der GRH.Angefangen von den Gründerjahren unserer Gesellschaft mit zahlreichen Problemen undgeschichtlich bedingten Widersprüchen über Inhalt, Weg und Entwicklung derMitgliedschaft bis zur Widerstands-, Opfer- und Solidargemeinschaft von heute alserfolgreich wirkende Menschenrechtsorganisation sprach Hans Bauer interessant und persönlich engagiert. Aufmerksame Zustimmung fanden seine Überlegungen zur weiteren Profilierung undWirksamkeit unserer Gesellschaft bei der Auseinandersetzung mit unseren politischenGegnern, zur Herstellung eines richtigen Geschichtsbildes. 10 Diskussionsredner unterstützten anschaulich und persönlich übereinstimmend dieForderung nach wahrheitsgemäßem Umgang mit der Geschichte der DDR. Alle Sprecherwandten sich gegen Versuche, mit Lügen und Halbwahrheiten unsere Vergangenheit zudiskriminieren. Breit unterstützt wurden Vorschläge zum Ausbau unserer Betreuungsarbeitgegenüber allenMitgliedern und Sympathisanten. Die Totenehrung wurde mit der Erweiterung des Namens unserer Territorialen Arbeitsgruppemit „Klaus-Dieter Baumgarten" beschlossen. Die Aufnahme und persönliche Begrüßung von 5 neuen Mitgliedern in unsere Gesellschafterfolgte mit großem Beifall. Ein erfolgreicher Abend vermittelte allen Teilnehmern Richtigkeit und Zukunftsgewissheit unserer Arbeit für Menschenwürde und Gleichberechtigung. (Hans Joachim Heusinger)
TAG Plauen Forum mit Dr. Gabriele Gast Unsere Kundschafterin des Friedens war 17 Jahre Topspionin der DDR beim BND. Über ihre aktive Zeit und die Zeit nach ihrer Haft berichtete sie uns.Wir führten diese Veranstaltung am 8.Mai, dem Tag der Befreiung vom Faschismus, durch. In schon altbewährter Weise nahmen daran auch wieder Vertreter der örtlichenVereine von ISOR, Grenzschutzbund, Bundeswehrverband sowie der Partei ‚Die Linke’teil. Viele der insgesamt 50 Teilnehmer nutzten die Möglichkeit, Fragen zu ihrer Arbeit im BND, zur Zusammenarbeit mit der HVA sowie Aspekten der gegenwärtigen internationalen politischen Lageentwicklung zu stellen. Dr. Gast verdeutlichte, dass sie auch heute weiter für Gerechtigkeit im Umgang und in der Behandlung mit den Personen kämpft, die für unsere gerechte Sache an verschiedenen Fronten gearbeitet haben. Viel Applaus, eine Geldspende für inhaftierte Kundschafter und Blumen waren unser Dank an diese mutige und tapfere Frau, die uns dieses Forum zu einem nachhaltigen Erlebnis werden ließ. (Gerit Kaiser)
Literaturhinweis
Horst Schneider: ‚Gruselstory Checkpoint Charly’ „Die Frau vom Checkpoint Charly – Leidvolle Wahrheit oder Lügengeschichte? Prof. Schneider ist bekannt für präzise Geschichtsdarstellungen und Entlarvung von Fälschungen derselben. Auch hier das einträgliche politische Geschäft mit der ‚Opferrolle’. Verlag Wiljo Heinen, ISBN 978-3-939828-22-8 – Auch zu beziehen über die GRH für 5,-- €
TAG Potsdam In bewährter Tradition hat die TAG Potsdam ihre festliche Mitgliederversammlung am 19.Mai zum 15. Jahrestag der Gründung der GRH gemeinsam mit Partnern durchgeführt. Gute Stimmung, festliche Jubiläumseinstellung, Solidarität und Gedankenaustausch über die weitere Arbeit bildeten den Kern unserer Veranstaltung. Die Voraussetzung dazu schuf das Gründungsmitglied der GRH, unser Genosse Walter Rudelt, mit seinen wunderbaren Erinnerungen. Es war ihm ein tiefes Bedürfnis, den Ehepartnern, Lebensgefährten und Mitstreitern der von der Strafverfolgung Betroffenen ein herzliches Dankeschön zu sagen. Zitat: „Was wären wir ohne die Partnerinnen und Partner, ohne ihre stete Hilfe und ihre Entbehrungen, ihr Verständnis für unser rechtmäßiges Handeln im ersten sozialistischen Staat auf deutschem Boden?“... (Benannt wurden 16 Verfolgte der TAG und der Verstorbenen gedacht.) Unser Dank gilt dem Vorstand der GRH und den Arbeitsgruppen für die Aktivitäten in der Öffentlichkeitsarbeit, der Betreuung, der Unterstützung, die guten persönlichen Kontakte und auch bei der finanziellen Unterstützung.... Es geht darum, in unserer TAG noch enger zusammenzurücken, Hilfe zu leisten wo sie gebraucht wird und die Solidarität zu vertiefen. (Heinz Geschke – etwas gekürzt)
Aus der Arbeit des Vorstandes im Mai 2008 1. In der Beratung am 06.05.08 befasste sich der Vorstand erneut ausführlich mit den neuen Erscheinungsformen der Angriffe gegen die DDR und einzelne Personengruppen, wie sie sich beispielsweise in Erfurt, Halle und Reichenbach, gegen die GBM, die GRH und andere linke Organisationen zeigen. Es wurde herausgearbeitet, dass seit ca. zwei Jahren neue Formen der Fälschungen der DDR-Geschichte und der Diskriminierung ihrer Verantwortungsträger sichtbar werden. Nachdem die politisch motivierte Strafverfolgung beendet ist und nicht den gewünschten Erfolg brachte, wird versucht, verstärkt Emotionen anzusprechen und in Ausstellungen, Filmen und Publikationen durch Veröffentlichung personengebundener Daten, z.B. von inoffiziellen und offiziellen Mitarbeitern des MfS deren auf der Grundlage der Verfassung und Gesetze der DDR ausgeübte Tätigkeit zum Schutz der DDR an den Pranger zu stellen. Der Vorstand unterstützt die Aktivitäten von Mitgliedern und Sympathisanten, mit Hilfe von Gerichtsentscheidungen und Entscheidungen zuständiger Datenschutzbeauftragter gegen diese auf Verleumdung und Bloßstellung ausgerichtete Machenschaften vorzugehen. Über deren Entscheidungen sollte man jedoch keine Illusionen haben. 2. Der Vorstand nahm mit Befriedigung zur Kenntnis, dass auch die im April stattgefundenen TAG – Veranstaltungen aus Anlass des fünfzehnjährigen Bestehens der GRH genutzt wurden, um den inneren Zusammenhalt, die Solidarität und die Betreuungsarbeit zu stärken und zugleich verstärkte öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zu beraten. 3. Im Zuge der Bestätigung des vorläufigen Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2007 bedankt sich der Vorstand beim Schatzmeister, bei den Kassiererinnen und Kassierern in den TAG und beim Steuerbüro für die ordnungsgemäße Gewährleistung der Kassierung und Buchhaltung. Zukünftig ist jedoch noch stärker darauf zu achten, dass alle Mitglieder ihrer Pflicht zur Beitragszahlung nachkommen. Er nahm mit Bedauern zur Kenntnis, dass die zunächst gewährte vorläufige Gemeinnützigkeit für die GRH vom zuständigen Finanzamt nicht bestätigt wurde. Daraus ergibt sich, dass ab sofort keine steuerwirksamen Bestätigungen über Beiträge und Zuwendungen ausgestellt werden können. 4. Diesmal wurde die Aufnahme von zehn neuen Mitgliedern bestätigen. Außerdem gab der Vorstand zwei Anträgen auf materielle Unterstützung seine Zustimmung.
Kein Ruhmesblatt Eine umstrittene „Hall of Forme des deutschen Sportes" - sprich Ruhmeshalle - wurde am 6. Mai 2008 im Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums in Berlin vorgestellt. 300 „auserlesene" Gäste wohnten dieser Zeremonie bei. Diese „Ruhmeshalle" existiert vorerst mit einer Liste von 40 Namen. 39 kommen aus dem deutschen Sport vor 1945 — darunter eine Reihe prominenter Angehöriger der NSDAP oder aus dem Sport der BRD nach 1945. Der 40. (!) kommt aus der DDR, Roland Matthes. Anerkennenswert ist die Aufnahme von zwei von den Faschisten ermordeten Sportlern, des Ringers Werner Seelenbinder und des Bahnradsportlers, Albert Richter. Sieht man von der Aufnahme Dr. Roland Matthes ab, so wurde der Sport der DDR wieder einmal völlig ausgeblendet. Besser gesagt, er wird nicht zur Kenntnis genommen. Die über viele Jahre praktizierte Alleinvertretung im deutschen Sport durch die Vertreter der BRD findet hier seine unrühmliche Fortsetzung. Gab es bei der beantragten Aufnahme der DDR in das IOC oder in die Föderationen auch nur eine Gegenstimme, so kam sie garantiert vom BRD-Vertreter. Die viel gepriesene innere Einheit Deutschlands wurde - wie in vielen anderen Bereichen - gewollt nicht sichtbar. Wenn es um eine Würdigung verdienstvoller Leistungen im Sport gehen sollte, dann gehören Sportler der DDR zweifelsohne dazu. Dabei stehen u.a. Ulrich Wehling, Olympiasieger 1972/1976/1980 in der Nordischen Kombination, Gustav-Adolf Schur, Weltmeister 1958/1959 im Straßenradsport und Sieger der Internationalen Friedensfahrt 1955/1959, die siebenfache Olympiasiegerin und 27malige Weltmeisterin im Kanurennsport, Birgit Fischer oder die sechsmalige Olympiasiegerin im Schwimmen, Kristin Otto in vorderster Reihe. Die auf ewig weltbeste Trainerin im Eiskunstlaufen, Jutta Müller, sollte bei Wahrung der Objektivität einen würdigen Platz finden. Was im „vereinten" Deutschland noch nicht möglich ist, wurde im österreichischen Bade bereits praktiziert. In der dortigen Ruhmeshalle wurde Gustav- Adolf Schur würdevoll aufgenommen. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Sporthilfe, Wilhelm Gab, versicherte in seiner Eröffnungsrede, dass sich die Jury künftig stärker mit dem DDR-Sport befassen muss. Nun lasst Taten sprechen. (Erhard Richter)
Veranstaltungen
15 Jahre GRH – Grund zum Feiern ?
Podiumsgespräch über Probleme und Erfolge des Vereins mit Prof. Dr. Erich Buchholz Dr. Hans Reichelt Hans Bauer
Moderation: Dr. Seltsam
11. Juni 2008, 17.00 Uhr Franz-Mehring-Platz 1 10243 Berlin - Münzenbergsaal
50. ND-Pressefest und Fest der Linken 13. bis 15. Juni 2008
Berlin-Prenzlauer Berg, Kulturbrauerei Die GRH ist gemeinsam mit dem Solidaritätskomitee und ISOR am 14. und 15.06.08 mit einem Informationsstand vertreten.
Wir gratulieren sehr herzlich unseren Mitgliedern
zum 85. Geburtstag Ulrich Gall Berlin;
zum 80. Geburtstag Gerhard Backert Potsdam, Hans Fischer Potsdam, Erich Gaida Berlin, Wolfgang Kanold Erfurt,
Harry Kasten Berlin;
zum 75. Geburtstag Horst Busse Berlin, Manfred Klemm Königs Wusterhausen, Karl Munkwitz Leipzig, Peter Pfütze Berlin, Helmut Platow Berlin, Ronald Punzl Dresden, Gerda Raabe Cottbus, Wilfried Rieckhoff Frankfurt/O., Franz Rüdiger Schwerin;
zum 70. Geburtstag Siegfried Gäbler Berlin, Joachim Göcht Cottbus, Renate Hildebrandt Klein-Loitz, Eberhard König Hennigsdorf, Bernd Koletzki Hangelsberg, Dr. Klaus Panster Berlin, Manfred Siebelist Suhl;
zum 65. Geburtstag Harald Puff Großbadegast, Wolfgang Reinsch Berlin;
zum 60. Geburtstag Klaus-Ernst Zimmermann Alsdorf.
Allen Geburtstagskindern des Monats Juni wünschen wir beste Gesundheit, Kraft, viel Glück und ein weiterhin erfülltes Leben.
Die GRH war erneut Gast bei Dr. Seltsam
Bei „Dr. Seltsams Wochenschau“ am 25. Mai 2008 brillierte Günter Ganßauge mit profundem Wissen und geschichtsträchtigen Episoden zum Thema „Wer spaltete Berlin?“. Am 22. Juni 2008 erfolgt unter dem Titel „Grenzen gegen wen?“ die Fortsetzung. Es ist die letzte Veranstaltung vor den Sommerferien bis zum 20.09.08. Im übrigen lohnt sich der Besuch von „Dr. Seltsams Wochenschau“, jeden Sonntag von 13.00 bis 15.00 Uhr in „Max und Moritz“, Oranienstraße 162, 10969 Berlin, allemal. Informationen über die Veranstaltungen unter :www.drseltsam.net.(D. Stiebert)
Wer kann helfen ? In der Zeit des Kalten Krieges wurden widerrechtlich auch DDR-Bürger von BRD-Gerichten verurteilt, die in den fünfziger Jahren in Westdeutschland die KPD, FDJ, den DFD, die DSF, den Demokratischen Kulturbund, die Gewerkschaften, den Friedensrat und andere Organisationen bei ihrem Kampf gegen Faschismus, Militarisierung und Revanchismus, für Frieden, Einheit, den Abschluss eines Friedensvertrages und Völkerverständigung unterstützt haben. Besonders hervorgetan haben sich bei der strafrechtlichen Verfolgung die Landgerichte Lüneburg und Dortmund. Diese allein haben 130 Personen politisch verurteilt, darunter auch 20 DDR-Bürgerinnen und Bürger. Die Geschäftsstelle der GRH bittet um Informationen über Betroffene. Die TAG sowie alle Mitglieder und Sympathisanten sind aufgerufen, uns bei der Suche behilflich zu sein.
Ehre ihrem Andenken
Am 18.05.08 verstarb unser Mitglied Günter Wachowitz aus Berlin im Alter von 82 Jahren;
am 18.05.08 verstarb unser Mitglied Roland Kloß aus Dresden im Alter von 68 Jahren;
Unser tiefes Mitgefühl gilt allen Angehörigen und Freunden Der Vorstand – TAG Hohenschönhausen und Dresden
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