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Am Sonntag, den 30. 08. 09, 15:00 Uhr, fand im ND-Gebäude, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin, Münzenbergsaal
durch das
Bündnis für Soziale Gerechtigkeit und Menschenwürde e.V.
die
Verleihung des Preises für Solidarität und Menschenwürde an die
- Schauspielerin Renate Richter und
- Armeegeneral a.D. Heinz Keßler
statt.
Auf einer festlichen Veranstaltung des Bündnisses für soziale Gerechtigkeit und Menschenwürde e.V. am 30. 08. 2009 in Berlin wurde der diesjährige „Preis für Solidarität und Menschenwürde“ an die Schauspielerin Renate Richter und an den langjährigen Partei- und Staatsfunktionär der DDR Heinz Keßler überreicht. Die Laudatoren Armin Stolper und Fritz Streletz würdigten den außerordentlichen Beitrag der Auszuzeichnenden im Kampf für Frieden, Sozialismus, Solidarität und Menschenwürde. Bewegt verfolgten die ca. 180 Anwesenden die Ausführungen von Fritz Streletz zum politischen Lebenslauf des unbeugsamen Kommunisten und Internationalisten, des Antifaschisten, des geachteten Partei- und Staatsfunktionärs der DDR Heinz Keßler und spendeten stehend Beifall. Zuvor hatte der Vorsitzende der GRH Hans Bauer die unbeugsame Haltung von Heinz Keßler in der Zeit der strafrechtlichen Verfolgung durch die Klassenjustiz der BRD und sein aktives Wirken in der GRH gewürdigt. In seinen Dankesworten forderte Heinz Keßler, im Kampf für Frieden und Menschenwürde nicht nachzulassen, noch aktiver und konsequenter gegen die Diskriminierung des Sozialismus und der DDR aufzutreten und die Wahrheit darüber offensiv zu verbreiten sowie Geschichtsfälschungen als solche zu entlarven. Anhand eigener Erlebnisse, auch während des Pressefestes der UZ 2009 in Dortmund, verdeutlichte er anschaulich, wie wichtig dies gerade jetzt und in Gesprächen mit jungen Menschen ist, die die DDR selbst nicht erlebt haben und denen im Schulunterricht ein völlig verkehrtes, ja verlogenes Geschichtsbild vermittelt wird. Die Veranstaltung wurde kulturell umrahmt durch den Auftritt der „Roten Trillerpfeifen“, sechs FDJ-lern aus München, die mit Kampf- und Arbeiterliedern nicht nur Herz und Verstand der Anwesenden eroberten, sondern die auch bei der Interpretation des „Weltjugendliedes“ kräftig mitsangen. Beim abschließenden gemeinsamen Gesang der „Internationale“ standen manchem Kämpferherz die Tränen in den Augen. Wir sind stolz darauf, solche Mitstreiter wie Heinz Keßler in der vorderen Reihe unserer Solidar- , Opfer- und Widerstandsorganisation zu haben und gratulieren sehr herzlich zur Auszeichnung. (W. Lüdicke, D. Stiebert)
  
  
  
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